Biographie (De)

Emanuel Eisbrenner a.k.a DJ.Eisbrenner

 

dj eisbrenner Biographie

 

1975

Emanuel Eisbrenner wurde in der Lüneburger Heide in eine Künstler Familie geboren. Seine Mutter  Malerin/Psychonautic Pionierin. Sein Vater Maler, Musiker, Poet. So kam er sehr Früh mit Kreativität, Kunst speziell Musik in Kontakt.

Sein Vater Norbert Eisbrenner, der in den frühen sechziger Jahren in Berlin im “ZODIAC” mit anderen Künstlern an der Entwicklung der “Freien Musik” arbeitete, hatte großen Einfluss auf Emanuel´s musikalische Wurzelbildung. Sein Vater gründete und spielte in verschiedenen Gruppen ( Human Being, Schlangenfeuer, M.N.D, +- ).  Sie waren Pioniere der “Freien Musik” und Klang-Forschung. Das “ZODIAC” Umfeld war Nährboden für Künstler wie Tangerine Dream, Klaus Schulze, Cluster, Kraftwerk und andere.

Es war also nur eine Frage der Zeit bis Emanuel vom “Musik Virus” befallen wurde. Mit sieben Jahren wünschte er sich ein Yamaha Keyboard. Mit neun Jahren bekam er seinen ersten Computer “C-64” und seine Reise in die Elektronische Welt begann. Er war schon sehr früh Musik und Technik begeistert, liebte es die Möglichkeiten der Technik zu erforschen und zu nutzen. Als Dreizehnjähriger kaufte er sich seinen ersten Synthesizer, einen “Roland D-10” und steuerte ihn über MIDI von seinem  Computer “Comodore Amiga 500”.

So machte er spielerisch seine ersten Erfahrungen mit MIDI, Sampling und Sequencing. Nach dem ein Freund seiner Eltern, seines Zeichens DJ, Emanuel den Film “Beat Street” zeigte, sprang der Funke dann endgültig über. Er besorgte sich ein 8 Spur Mischpult, verband alle Sound-Quellen (Computer, Synthesizer, CD, Tape, TV, Mikrophon u.s.w) und begann mit seinen Sound-Experimenten.

1993

Beendete er die Schule und ging auf einen sechsmonatigen Trip nach Indien. Mit einem Haufen Mixtapes voller Soundcollagen im Gepäck, dort erlebte er seine ersten Technoparty´s. Und seine Berufung wurde ihm klar, Menschen zum Tanzen bringen und für eine Zeit aus ihrer Realität zu entkoppeln. Er landete wie durch Zufall auf einem Open Air in Bombay hinter dem Dj-Pult und machte seine Ersten Erfahrungen als DJ. Und so spielte er zwölf Stunden für 300 Tänzer. Unterschiedliche Veranstalter buchten ihn nun für Partys in Goa, Bombay und Puna. Er rockte die Partys mit seinen zu Hause erstellten Tapes. Rockenden Tanzflächen sprachen für sich. Emanuel war infiziert mit dem DJ/Party Virus.

1994

Emanuel ging nach Deutschland zurück, besorgte sich zwei Technics Plattenspieler einen DJ-Mischer und kaufte sein erstes Vinyl. In einem Club in Dortmund, dem Orpheum, bekam er seine erste Residenz. Er machte jede Woche das Warm-Up für Dj`s wie DAG, Marco Zafferano, Mario de Bellis, Oliver Klein, Michael Grumann und viele andere. Es war eine aufregende Zeit und Emanuel lernte viel von den Jungs. Bald spielte er in anderen Clubs wie Subground, Ruhr Rock Hallen und anderen Locations im Ruhrgebiet.

1995

Emanuel zog nach Berlin. Mittlerweile legte er auf Partys im In- und Ausland auf. Wie in Amsterdam im “Trancebuddha Club” oder in Antwerpen im “Pacific Club”. Vorallem aber auf Open-Airs und in Clubs in und um Berlin.

1996

Änderte Emanuel, inspiriert durch die Berliner Underground Techno Szene, seinen Musikstil von Acid zu Techno. Er legt nun in Clubs wie Tresor, Casino, Maria, 103, SO36, Sternradio, Connection, Pfefferbank, Tacheles, BKA, Insel der Jugend, Non Tox, Bastard im Prater, Supermolly, RAW, Cassiopeia, Hangar, MFE, Glaswerk, Factorey, Subversiv, Schizoo Tempel und vielen anderen auf. Er arbeitete unter anderem mit Veranstaltern wie Pyonen, Mahakala Beat, Neurocomic, Max und Moritz, Kombinat 23 und vielen mehr zusammen.

1997

Nach nunmehr vier Jahren DJ-ing wuchs Emanuel´s  Wissbegierde. Er wollte nun genau wissen wie die Musik, die er seit Jahren auflegt, gemacht wird. Nun wollte er Techno seine eigene Note geben. Er begann sein Studio aufzubauen mit einem “Atari Mega ST” und “Cubase 1.0” als Sequenzer.  Sein alter Synthesizer “Roland D-10” diente als Klangerzeuger und eine „Roland R-7″ Drummachiene besorgte den Rythmus, dazu Effektgeräte wie “Boss SE-502“, „Alesis Midiverb 4” und ein “Mackie 1604” als Mischpult. Er betrat den Pfad und machte erste Schritte auf seinem Weg Elektronische Tanz Musik zu kreieren.

2000

Emanuel´ s Verlangen mehr über Musik-Produktion zu erfahren, tiefer bis zum Kern der Ton- Technik und Klangerzeugung vorzudringen wuchs. Er beschloss an der “SAE”(School of Audio Engineering) eine tontechnische Ausbildung zu machen. Nach zwei Jahren beendete Emanuel die Ausbildung mit seiner Diplomarbeit zum Thema “Analoge Klangsynthese”. Der “Atari” wurde durch einen “Apple G4” und “Cubase” durch “Logic Audio” ersetzt. Nach der Ausbildung befanden sich in seinem Kopf Tonnen von Informationen über Elektrotechnik, Studiotechnik, Musik-Produktion und Equipment. Musik war nur noch Physik, Nummern, definiert durch Regeln. Emanuel musste jetzt seinen Kopf wieder freibekommen. Die gelernten Informationen umwandeln, ordnen und neu Begreifen.

2004

Wurde es Zeit die eigene Musik ihrer Bestimmung zu zuführen. Um seine eigene Musik Tänzern auf einem Dancefloor zu präsentieren, wählte er die Live-Performance. Er begann sich mit “Ableton Live” und dem Live-Spielen vor Publikum auseinander zu setzen.

2005

Es war soweit auf seiner eigenen Party zu seinem dreißigsten Geburtstag stellte Emanuel seinen Liveact das erste Mal dem Publikum vor. Die Reaktionen waren überwältigend. Es begann eine Zeit der Live-Performances. Und er perfektionierte seinen Techno.

2007

Emanuel traf auf die Tresor Familie. Und er wurde einer der Resident Live-Act´s. Er spielte nun regelmässig im Tresor und vertrat den Club auf Festivals wie der „Nature One“. Langsam aber sicher manifestierte sich ein Begriff in seinem Kopf „DETROIT“.

2010

Nach einer Party landete Mad Max mit Emanuel Eisbrenner im Studio. Schnell merkten die beiden Produzenten, dass ihre Ideen von Tanz-Musik und der Funktion von Groove und Beat sich ergänzten. Sie gründeten das Produzenten Duo “SUB DEALERS”. Sie machten sich schnell als Produzenten und Live Act einen Namen.

2011

Emanuel legte seinen gesammten Fokus auf die „Sub Dealer“ und schuff mit Mad Max ein neues Universum der Sounds und Beats. Sie arbeiteten eng mit internationalen Künstlern wie „Aux88, Differentworld, Christian Vogel, Blake Baxter, Abe Duke, Dave Tarida, Scan7, Funk´d Void“ und vielen anderen zusammen.

2013

Emanuel lässt sein erstes Vinyl pressen. Er hat ersten Kontakt zu der „Detroit Techno Militia“. Tom Lindner und DJ Seoul spielen seine Tracks in ihrer legendären „2 on 4“ dj set´s. Sie laden Emanuel ein nach Detroit zu kommen. Emanuel vertieft mittlerweile seine Kenntnisse direkt an der Front. Als Tontechniker im Tresor.

2016

Emanuel fliegt nach Detroit und spielt auf dem 20 jährigen Jubiläum der „Bangtech 12“ Party. Und verliebt sich sofort in die Menschen und ihre Stadt. Er kommt zurück nach Berlin und veröffentlicht sein zweites Vinyl ….
Emanuel Eisbrenner entwickelt und verfeinert kontinuierlich seine Musik, seinen Style und seine Live Performance. Erforscht und entdeckt das Sound-Universum des Techno, neue Techniken und Technik.
Die Maschinen an ihr Limit, die Tänzer in Extase !

„This is Techno! Welcome to the Underground !!“